Kleintierpraxis am Weg | Dietikon & Spreitenbach Tierarzt für Haustiere

Kleintierpraxis am Weg in Dietikon und Spreitenbach

Ihre Spezialisten für Heimtiere und Haustiere im Limmattal.

Das Wohl Ihrer Tiere liegt uns am Herzen

Ob Katze, Hund, Vogel oder Nager – bei uns sind alle Kleintiere herzlich willkommen.

Wir bieten auch alternative Behandlungen in unserer Tierpraxis an

Von Phytotherapie über Kinesiologie bis hin zur Homöopathie.

Notfall

Nofallsituationen – wie reagiere ich richtig

Oftmals sind Tierbesitzer unsicher, bei welchen Situationen ein Tierarzt aufzusuchen ist und wie bei Unwohlsein ihres Haustieres/Heimtieres vorzugehen ist. Gerne erläutern wir Ihnen folgend einige Situationen und wie diese einzustufen sind resp. was als nächstes zu tun ist. Finden Sie hier auch die pdf-Datei zum Ausdruck.

Selbstverständlich dürfen Sie uns bei Unsicherheit jederzeit kontaktieren – wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Erläuterung

Krankenwagen - Kleintierpraxis am Weg - Dietikon Sehr schlimm, unbedingt und sofort zum Tierarzt.
Krankenwagen - Kleintierpraxis am Weg - Dietikon Schlimm, am nächsten Tag zum Tierarzt.
Krankenwagen - Kleintierpraxis am Weg - Dietikon Nicht so schlimm, abwarten und beobachten.


Erbrechen und Durchfall

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Erbrechen und Durchfall sind meist harmlos und können mit 12 Stunden fasten oder einer Schonkost (Poulet und Reis) behoben werden.

Durchfall und/oder Erbrechen sollten nicht länger als 24 Stunden anhalten.

Wenn Erbrechen mit sehr schlechtem Allgemeinzustand einhergeht, muss auch an Ursachen ausserhalb des Magendarmtraktes gedacht werden. Dies sollte rasch mittels einer Blutuntersuchung festgestellt werden.


Verletzungen

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Tiefe Verletzungen mit perforierter Haut sollten genäht werden, das Tier sollte gefastet sein, falls eine Narkose erforderlich wird.

Kleinere oberflächliche Wunden ausrasieren und desinfizieren (dazu gleiche Mittel verwenden wie bei Personen), eventuell mit Vitamerfensalbe  behandeln.

Lecken an Wunden sollte vermieden werden. Dies kann durch Anlegen eines Verbandes, mittels T-Shirt oder Socken gemacht werden.


Blutungen

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Starke Blutungen sollten sauber abgedeckt und mit Druck eingebunden werden.


Krallenverletzungen

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Komplett abgerissene Krallen wachsen nach, Lecken verhindern, evtl. Verband anlegen.

Krallen, welche angerissen sind, müssen evtl. entfernt werden.

Starke Blutungen sollten sauber abgedeckt und mit Druck eingebunden werden.


Insektenstich

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Kann im Kopfbereich gefährlich werden, wenn grössere Schwellungen entstehen. 

Manchmal kann Nesselfieber mit Juckreiz auftreten (Pusteln am ganzen Körper), dieses verschwindet oft von alleine, manchmal müssen aber Antihistaminika oder Steroide eingesetzt werden. 

Ein Spaziergang kann helfen, indem körpereigenes Adrenalin freigesetzt wird.


Zeckenbisse

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Meist harmlos, Zecke mit Zeckenzange komplett entfernen, desinfizieren.

Bei Schwellung oder Lahmheit Tierarzt benachrichtigen.


Vergiftungen

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Seltener als man denkt und meist selbstverursacht. Für Hunde giftig sind unter anderem Schokolade, Zigarettenstummel, Weintrauben und –beeren, Zwiebeln.

Für Katzen sind Lilien oder die Pflanze Weihnachtsstern toxisch.

Wenn möglich, Giftquelle identifizieren und bei Tierarztbesuch mitbringen.

Auskunft über Gifte und Giftpflanzen unter: www.clinitox.ch


Epileptischer Anfall

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Während des Anfalls beim Tier bleiben, beruhigen. Am andern Tag beim TA abklären lassen.

Wenn ein Anfall länger als ein paar Minuten anhält und nicht mehr aufhört, braucht das Tier sofort Medikamente. 


Plötzlicher dicker Bauch

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Kann beim Hund auf eine partielle oder komplette Magendrehung hinweisen, vor allem wenn der Hund dabei erfolglos versucht, zu erbrechen.


Schwierigkeiten beim Harnlassen

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Ist vor allem beim Kater ein dringender Notfall. Ständiges aufs Kistli rennen oder schlecken im Penisbereich sind typische Zeichen. Nicht zu verwechseln mit Schwierigkeiten beim Kotabsetzen. 


Vorfall des Augapfels

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Das Auge mit einem nassen Tupfer (im Notfall tut es auch Salatöl) feucht halten.

Das Tier im Auto nicht alleine lassen, kratzen verschlimmert die Situation.


Augenveränderungen

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Entzündungen oder Verletzungen im Bereich der Augen oder Lider sollten genauer untersucht werden, Trübungen des Auges sind ein Notfall.

Zum Reinigen des Auges immer dünnen Schwarztee verwenden. Augenmedikamente, welche länger als einen Monat offen sind, soll man nicht mehr verwenden, da sie Bakterien enthalten können


Atemnot

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Jegliche Form von Atemnot ist ein Notfall und muss sofort behandelt werden.

Ausnahme: Vor allem kleinere Hunde zeigen das sogenannte Rückwärtsniesen. Dabei wird die Luft mit einem lauten Geräusch nach innen gezogen. Dies sieht zwar schlimm aus, ist aber ein harmloses Syndrom und kann leicht behoben werden durch Massage am Hals oder ablenken z.B. mit Futter oder spielen.


Notfälle bei kleinen Heimtieren

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Epileptischer Anfall beim Meerschweinchen ist meist parasitenbedingt.

Kopfschiefhaltung beim Kaninchen wird durch einen Parasiten ausgelöst.

Angerissene Krallen bluten stark, können aber nicht zum Verbluten des Tieres führen.

Nicht Fressen kann schon länger sein und sollte ernst genommen werden.


Wildtiere

Unverletzte Jungvögel am Fundort auf einen Busch setzen, werden meist von den Eltern wieder geholt oder sicher gefüttert.

Vögel, welche in eine Scheibe geflogen sind, für ca. 2 Stunden in eine Kartonschachtel an einen ruhigen Ort setzen und dann wieder fliegen lassen.

Unverletzte Igel belassen, sehr kleine Igel unter 300g evtl. füttern oder Igelstation benachrichtigen.

Jungtiere sollten besser nicht mit blossen Händen angefasst werden.


Fundkatzen

Beim Tierarzt, beim Tierfundbüro oder bei der Polizei melden, um einen evtl. vorhandenen Chip abzulesen.